Theo-Patin 06: Susanne Hempel

Susanne Hempel

Susanne Hempel

Susanne Hempel arbeitet im Bereich Werbung/Marketing. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

Für wen haben Sie eine theo-Patenschaft übernommen?
Meine erste theo lag in St. Suitbertus in Kaiserswerth kostenlos aus – so mache ich es auch und lege die Hefte in die Kirche. Manchmal verschenke ich auch eins.

Warum wollen Sie helfen, theo zu verbreiten?
theo erzählt so über den Glauben, wie ich es mag: eigenwillig, offen, in einer ehrlichen und feinen Ästhetik.

Sie sind Mutter dreier Kinder: Haben Sie ihnen den Glauben konsequent vermittelt?
Ja. Vielleicht, weil ich das Glück hatte in einem glaubwürdig christlichen Umfeld aufzuwachsen. Mütterlicherseits fromm, fröhlich und wurzelnd in den katholischen Riten des kleinen Vulkaneifelortes Bettenfeld. Väterlicherseits: philosophisch, hoffend und frei. Und heute: Gott hat unsere Familie durch die Höhen und Tiefen des Lebens geschliffen. Glaube, Hoffnung, Liebe weben sich wie ein sicheres Band durch unsere bisherige Geschichte, das atmen die Kinder, so denke ich, ganz selbstverständlich ein.

Was ist für Sie der Kern der christlichen Botschaft?
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Liebe aber ist die größte unter ihnen.

Nutzen Sie die neben der Liturgie und den Sakramenten weitere spirituelle Angebote?
Ja.

Finden Sie katholisch-sein nur »schön« oder auch sinnvoll?
Jesus nachfolgen ist für mich persönlich die einzig sinnvolle Lebensphilosophie und ich glaube an sein: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.«

Vermissen Sie etwas in der Kirche?
Eigentlich nicht, denn die Kirche ist menschlich und somit unterschiedlich, wie die Menschen: in den Gemeinden vor Ort, in unserem Land, weltweit. Solange sie offen bleibt für diese Unterschiedlichkeit der Menschen, ist sie ein guter und richtiger Ort. Hüten muss sie sich vor elitärem Gehabe, aber das war zu Jesu Zeiten auch schon nicht anders.

Was treibt Ihrer Meinung nach die Menschen von der Kirche fort?
Vielleicht verstehen sie nicht, dass sie Teil der Kirche sind. Wenn mir an meinem Land etwas nicht gefällt, kann ich das Land verlassen oder versuchen etwas zu ändern, mich zu engagieren z.B. politisch. Ebenso ist es in der Kirche. Wenn ich mich nicht einmische, sollte ich mich auch nicht ärgern, dass etwas anders läuft, als ich es gut finde. Die Kirche ist gedacht als ein Haus, mit offenen Türen und Fenstern, durch die der Heilige Geist weht, trotzdem auch als sicherer Ort, den Glauben mit seinen Riten und seiner Weisheit bewahrend.

Was können Christen tun, damit der Glaube wieder mehr ins Bewusstsein rückt?
Überzeugt christlich leben. Sich kirchlich, politisch und gesellschaftlich einmischen und christliche Positionen glaubwürdig vertreten. Im Alltag nachfragen: Was würde Jesus tun? Die Menschen im eigenen Umfeld, vor allem aber die Kinder mit auf diesen Weg nehmen, der sich für das Gute in der Welt einsetzt. Die Schöpfung bewahren. //

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