Mehr Grün.

// theo. Katholisches Magazin. Ausgabe 03/2015
Pater Anselm Grün

Schreibende Ordensleute wie Pater Anselm Grün sind Medienstars, aber deswegen noch lange nicht unumstritten. theo-Autorin Brigitte Schmitz-Kunkel traf den »Glückspater« in Köln.

Text und Foto: Brigitte Schmitz-Kunkel

 

Er ist ein Star, der »Pep Guardiola der geistlichen Literatur« – so wird Pater Anselm Grün an diesem Frühlingsabend von seinem Gastgeber launig zum Vortrag im vollbesetzten Kirchenschiff der Kölner Gemeinde St. Agnes willkommen geheißen. Doch während der titelverwöhnte Trainer des FC Bayern München in der aktuellen Turnier-Saison noch an himmelstürmenden Erfolgserwartungen scheiterte, gewinnt der berühmte Benediktinermönch mit dem weißen Bart seit Jahren die Menschen, indem er ihnen unbeirrbar auf Augenhöhe begegnet.
An die 300 Bücher hat Pater Anselm Grün bislang veröffentlicht, deren Gesamtauflage beträgt – so genau kann er das gar nicht sagen – 18 bis 20 Millionen, es gibt Übersetzungen in über 35 Sprachen.
Wie wir leben – wie wir leben könnten heißt das neue Buch, über das er an diesem Abend in Köln sprechen wird. Sein Verlag habe anlässlich seines 70.
Geburtstags im Januar dieses Jahres die Idee zu einer Vortragsreihe damit gehabt, erzählt Pater Anselm vor der Lesung. Auf die Bitte um ein Gespräch für theo hatte der Vielbeschäftigte umgehend und persönlich geantwortet. In der holzgetäfelten Sakristei von St. Agnes geht Pater Anselm dann aufmerksam und konzentriert auf alle Fragen ein, zugewandt und herzlich. Obwohl er erst am selben Morgen von einer anstrengenden Vortragsreise durch Taiwan ins fränkische Benediktinerkloster Münsterschwarzach zurückgekehrt ist und auf dem Weg von dort nach Köln sogar noch in der Iphofener Landesanstalt für Weinbau gesprochen hat.

[…]

Anselm Grün
Wie wir leben – wie wir leben könnten.
Herder Verlag,192 S., 14,99 Euro
www.anselmgruen.de

 

Ende der Onlineleseprobe.

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