Editorial 05 / 2016

// theo. Katholisches Magazin. Ausgabe 05/2016

Liebe Leserinnen und Leser,

ine Jahreswende kann ebenso Neuanfang wie auch Kontinuität sein: für theo ist das Jahr 2017 beides. Wir haben Geburtstag, mit der ersten Ausgabe des Jahres 2017 ist theo 10 Jahre unterwegs in Sachen »katholischer Glaube«. 2007 im Frühling, damals noch gemeinsam mit Pater Antonin der Düsseldorfer Dominikaner, brachten wir die erste Ausgabe heraus – eine Spende über 5000 Euro machte es möglich. Viel hat sich seitdem getan, es war nicht immer einfach, bis hierher zu kommen, aber wir haben theo in sichere Gewässer gefahren. Jetzt haben wir die neue Gesellschaft »theo Verlags GmbH« gegründet und die sechs Gesellschafter sind überzeugt, dass theo ein lohnendes Magazin ist, das noch mehr Menschen als bisher zugänglich gemacht werden soll.
Seit diesen zehn Jahren haben wir den Preis nicht erhöht. Nun sind seitdem aber alle Kosten gestiegen, für Personal, Papier, für Vertrieb. Wir werden aus diesem Grund den Abo-Preis für theo auf 36 Euro erhöhen, ein Geschenkabo für ein Jahr wird in Zukunft
30 Euro und eine theo Patenschaft 110 Euro kosten. Bleiben Sie uns gewogen, es lohnt sich!
Das Jahr hat es schon wieder eilig, will Platz machen für ein Neues und damit für mehr Licht. Jetzt steht erst einmal das Weihnachtsfest an, das schon seit Wochen in der Welt des Kommerzes rumort. Die letzte Ausgabe des Jahres 2016 widmet sich besonderen Menschen und Ereignissen. Vor allem bringt sie Licht ins Dunkel der Jahreszeit: Das Architektenpaar Kreuz + Kreuz sorgt für die richtige Beleuchtung von Kirchen, und Professor Marx, Direktor des Instituts für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität Köln, bejubelt das Erzbistum Köln, das anläßlich einer Pegida-Demonstration den Dom im Dunkeln ließ, mit dem Satz: »Endlich zeigt jemand, was Licht alles kann.«
An einem beinahe mystischen Kraftort der Christenheit, der Kirche St. Nikolaus auf der Comburg, beschert drei Mal im Jahr der Hertwig-Leuchter den Gläubigen lichte Momente, und Gloria von Thurn und Taxis, so umstritten wie unterhaltsam, erhellt mit ihren Antworten, warum sie den Glauben so streng auslegt, vielleicht nicht jedes Gemüt.
Ein us-Amerikaner, der katholische Priester Dermot Rogers aus San Diego, verrät, warum er illegale Einwanderer aus Mexiko mit Wasser, Lebensmitteln und geistiger Nahrung versorgt.
Mit ihrem Plädoyer für eine artgerechte Tierhaltung will die Theologin Julia Bielecki Ihnen keinesfalls den Appetit auf die knusprige Weihnachtsgans vermiesen, sondern eher auf das Leid vieler unserer Mitgeschöpfe hinweisen, das wir vermeiden könnten. theo-Kulturredakteur Markus Weckesser hat für Sie die gelungene Ausstellung »Pilgern« im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum und eine außergewöhnliche Autobahnkirche angesehen.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein ebensolches Jahr 2017.

Ihre

Brigitte Haertel und das theo-Team

Brigitte Haerte. Redaktionsleitung theo Magazin

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