Editorial 05/2021

Schwerpunkt:
Vom Glück des Findens

2007 – 2022: 15 Jahre theo

Erinnern Sie sich?

Das Jahr begann stürmisch: der Orkan „Kyrill“ fegte über Deutschland hinweg und riss Dächer und Bäume mit sich. Der niedlichste Nachwuchs der Republik, Knut, der Eisbär, wärmte die Seelen nicht nur der Berliner.

Angela Merkel wirkte seit etwas mehr als einem Jahr als Kanzlerin, Benedikt XVI bald zwei Jahre als Papst, segnend reiste er um den Erdkreis. In Frankreich gewann Nicolas Sarkozy die Präsidentschaftswahl gegen Ségolène Royal, und die Veröffentlichung des Vierten Klimaberichts führte zu einem weltweiten Umdenken in der Klimaschutzpolitik. Die Europäische Union erweiterte sich auf 27 Mitgliedstaaten, und Hape Kerkeling pilgerte durch die Bestsellerlisten mit seinem an Erkenntnis reichen Sachbuch Ich bin dann mal weg.

Wir schreiben das Jahr 2007 und mit einem Startkapital von 5.000 Euro kommt die erste theo-Ausgabe in Düsseldorf heraus, zunächst viermal im Jahr. Ein Editorial und der Segen des damaligen Stadtdechanten Rolf Steinhäuser, der heute kommissarisch das Erzbistum Köln leitet, soll dem Magazin Schwung verleihen. Pater Antonin, Dominikaner und Mitbegründer, und Bruder Rafael, ein Franziskaner, helfen in der Altstadt, das Heft unter die Leute zu bringen. Das Regionalfernsehen des Westdeutschen Rundfunks berichtet über dieses „mutige“ verlegerische Manöver, auch die Rheinische Post beugt sich über das neue Druckerzeugnis – noch trübt kein Missbrauchskandal den Glanz der katholischen Kirche, allenfalls mehr und mehr ausbleibende Kirchgänger.

Es ist ein Experiment, der Versuch, neben der kränkelnden Kirchenzeitung ein moderneres, vor allem aber ein journalistisches, katholisches Magazin zu etablieren. Jetzt, 15 Jahre später, ist theo noch immer da und erscheint längst fünfmal jährlich – sechs Gesellschafter, ein vorzeigbares Kuratorium und etliche Unterstützer haben geholfen, das Magazin in die Gegenwart zu tragen.
Dafür sage ich an dieser Stelle von Herzen „Danke“.

Mein Dank geht vor allem an die geniale Gestalterin Claudia Ott, die dem Magazin theo vor 15 Jahren ein unverwechselbares Gesicht verlieh und dieses Gesicht behutsam der Zeit anpasst. Und die mit ihren frischen Ideen theo auch inhaltlich mitprägt. Danke sage ich auch meinem treuen Mitstreiter Sven Schlebes, von Anfang an dabei und längst stellvertretender Chef-Redakteur. Ohne sie beide, ihre Loyalität und Schöpferkraft wären wir mit theo nie so weit gekommen.

15 Jahre theo, das wollen wir mit Ihnen feiern. Wir wünschen Ihnen frohe und gesegnete Festtage.

Brigitte Haertel. Redaktionsleitung theo Magazin
Ihre
Brigitte Haertel und das theo-Team

 

 

 

Lesen Sie hier unsere aktuelle Ausgabe 05/2021 von theo. Katholisches Magazin.

 

© Foto rechte Spalte:
(Titelfoto) Musée d’histoire du Valais, Sion, Michel Martinez / Pierre-Yves Nicod / (U2) [M] 30 Cover von theo

 

Printausgabe:
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