Was ich liebe: Ordnung kommt von Orden

ABGEDRUCKT IN THEO 2/2017 Von Stephanie Härtel Meine Großmutter war keine strenge Frau. Sie war schnell beleidigt, leicht nachtragend, aber nie unerbittlich. Nur, wenn es ihr zu bunt wurde, zog sie eine Trumpfkarte, die auch bei mir immer zog. Und die hieß: »Wenn du nicht hörst, kommst du zu den Nonnen ins Kloster.« Zur Ehrenrettung…

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Die falsche Sehnsucht nach der Stunde Null

// ABGEDRUCKT IN: THEO 02/2017 Alles auf Anfang, alles noch mal neu und nun aber richtig, die Reset-Taste drücken: wer kennt sie nicht, diese Anwandlungen, sein Leben noch einmal von vorne starten zu dürfen. Meist geht diese Sehnsucht mit der Vermutung oder Erkenntnis einher, zu viele Fehler gemacht zu haben, zu viel verpasst, zu viel…

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10 Jahre Theo. Gott zum Gruße, Bruder Mönch. 500 Jahre Reformation.

// ABGEDRUCKT IN: THEO 01/2017 Mit diesem Heft feiern wir unser Zehnjähriges. Weil wir aber auch bloß ein kleines Licht sind im großen Weltgeschehen, wollen wir uns nicht allein bejubeln, sondern einreihen in einen Kreis von Persönlichkeiten und Ereignissen, die 2017 ebenfalls ein Jubiläum oder einen Jahrestag begehen. Was sie alle verbindet? Der Glaube!  …

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Heller Stern

// ABGEDRUCKT IN: THEO 01/2017 DAS GELEITWORT ZUR THEO JUBILÄUMSAUSGABE VON PRÄLAT DR. NORBERT FELDHOFF, KÖLN, VORSITZENDER DES THEO-KURATORIUMS Bei dem Wort »Theo« hatte ich früher oft – natürlich nicht nur, aber eben auch – die Melodie des Gassenhauers »Theo, wir fahr’n nach Lodz« im Kopf. Letzteres änderte sich schlagartig, als ich vor zehn Jahren…

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Sinkflug ins Selbst

Warum wir meditieren sollten, weiß der Psychologe und Neurowissenschaftler Ulrich Ott von der Universität Gießen. Maria Caspari hat sich mit ihm unterhalten. Es sind die stetig vagabundierenden Gedanken und Emotionen, die dem Menschen nicht nur den Schlaf, sondern auch sein inneres Gleichgewicht rauben können. Durch Meditation wird der Geist leer und gleichzeitig unter Kontrolle gebracht….

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Kommentar: Der Papst ist doch katholisch!

// theo. Katholisches Magazin. Ausgabe 04/2016 Ein erstaunlicher Vorgang in der »una sancta«: Noch kein Papst der Zeitgeschichte war innerkirchlich derart umstritten bis hin zu offener Ablehnung wie Franziskus, dieser Priester »vom anderen Ende der Welt«. Es ist von einem Kulturkampf die Rede, die Bewahrer und Traditionalisten gegen die Beweger und Reformer. Hier wird mit…

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Geistlicher Impuls: Warum wir im Außen keine Erfüllung finden.

// theo. Katholisches Magazin. Ausgabe 03/206 Wenn Menschen gefragt werden, was das Wichtigste für sie ist im Leben, dann nennen sie ihre Familie, die Arbeit, Gott, das Haustier… Ich glaube jedoch, dass für jeden Menschen das Wichtigste er selbst ist. Mit sich selbst ist er immer zusammen, in guten wie in schlechten Tagen, auch in…

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Was ich liebe: Meine Klaviatur

// theo. Katholisches Magazin. Ausgabe 02/206 Neulich besuchte ich meine Freundin Anna. Anna hat zwei süße Kinder, drei und sechs Jahre alt, die kurz zuvor Blockflöten geschenkt bekamen. Voll Stolz zeigten sie mir ihre Flöten und demonstrierten sogleich ihr musikalisches Talent – eines lauter und schiefer als das andere. Hilfesuchend guckte ich zu meiner Freundin herüber. »Gib mal her«, erbarmte sie sich, schnappte sich die…

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Schellnhuber: „Der Reichtum zerstört die Umwelt.“

// theo. Katholisches Magazin. Ausgabe 01/2016 Der Potsdamer Klimaforscher Hans-Joachim Schellnhuber über sein Buch Selbstverbrennung und warum er der evangelischen Kirche im Lutherjahr eine Debatte über ihren Fortschrittsbegriff nahe legt. Das Gespräch führte Dagmar Dehmer vom »Tagesspiegel«.   Herr Schellnhuber, Sie bezeichnen Ihr neues Buch Selbstverbrennung als ihr Vermächtnis. Darin verbinden Sie Ihre naturwissenschaftliche Forschung…

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Vorgeknöpft: Zeig mir dein Gesicht!

// theo. Katholisches Magazin. Ausgabe 05/2015 Eine Düsseldorfer Grundschule hat das Tragen von Burka oder Nikab auf ihrem Gelände verboten. Diese mache Kindern Angst. Aber auch jenseits solcher Einzelaktionen braucht es ein Vermummungsverbot in öffentlichen Einrichtungen. Von Petra Bahr Ich möchte den schwarzen Vorhang vom Kopf meines Gegenübers reißen. Die Finger mit den manikürten Händen…

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