Mystische Einfachheit: Taizé

Taizé, was war das noch? Die ursprünglich evangelische Brudergemeinschaft nahe Burgund zeigt, dass christliche Gemeinschaftsgründungen kein Relikt einer fernen Vergangenheit sind und vor allem junge Menschen konfessions- und länderübergreifend begeistern können. Grund genug für theo-Autor Sven Schlebes, die Artikelserie »Die großen Orden« mit einem Besuch in der Nacht der Lichter zu beenden, einem magischmystischen Meer…

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Die Zisterzienser

Weniger ist schwer. Text: Sven Schlebes Foto: Devilsanddust (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons Kaum ein Orden hat die Entwicklung Europas so maßgeblich mit beeinflusst wie die Zisterzienser: architektonisch, wirtschaftlich, strukturell und spirituell. Dabei wollten die drei Gründungsväter nur das einfache Mönchsleben des Gebets, der Lesung und der Arbeit gemäß der Benediktsregel erneuern. Doch…

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Die grossen Orden: Die Kartäuser

Foto: Von will_cyclist (Flickr: Monks!) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

»Söhne und Töchter des Heiligen Bruno« nennen sie sich selbst und folgen seit über 900 Jahren einem spirituellen Ideal des christlichen Hochmittelalters: weltabgewand, schweigend, essenziell. Damit bilden sie einen Kontrapunkt zum Leben und zum Selbstverständnis der modernen Gesellschaft, sind aber zugleich durch ihre entschiedene Andersartigkeit so faszinierend wie nie. theo besuchte die Welt der Stille. Auf die letzte Reise geht der…

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Dominikanerinnen

Mit den Dominikanern verbinden die Menschen zuerst predigende Männer in Schwarzweiß, die das Evangelium auf ihre Art verkünden. Doch es ist vor allem die große Dominikanische Familie, die die Ordens- und Kongregationsgemeinschaft so außergewöhnlich macht: Weltweit leben und arbeiten über 6000 Brüder, etwa 2700 kontemplative Ordensfrauen, gut 27.000 apostolische Schwestern und rund 140.000 Laienmitglieder in…

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Ein Leben in Schwarz-Weiss

Dominikaner. Foto (c) Tillmann Frantzen

Der Glaube ist nichts für Unentschiedene. Denn wer die Verbindung zu Gott will, ist als Mensch in seiner Ganzheit gefordert. Damit trennt der Glaube und macht gleichzeitig einen Unterschied: zwischen einem Menschenleben mit und ohne Gott. Das klingt nach einem Weg in Schwarz-Weiß, ist aber eine Voraussetzung für Erneuerung: Seit jeher ist dies der Weg der Dominikaner. Gesellschaftlich nicht unumstritten. Aber immer streitbar für die…

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Die Gesellschaft Jesu

Wer Jesuit sein möchte, sollte das Wandern lieben, ist doch eine starke Gottesbeziehung eine Pilgerreise in die Ewigkeit. Was Ignatius von Loyola, dem Gründungsvater der Jesuitengemein schaft, und seinen Gefährten im 16. Jahrhundert durch die Wirren der frühen Neuzeit half, hat sich als ultimatives Erfolgsrezept für ein vom Christentum durchtränktes Leben erwiesen: An der Seite…

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Einheit im Gesang der Schöpfung

Wer Franziskus von Assisi verstehen will und seine Botschaft der universellen Verbundenheit aller Geschöpfe, sollte sich Klara von Assisi ansehen. Denn die angeblich erste Frau, die dem Heiligen folgte, gründete nicht nur mit ihm zusammen den zweiten franziskanischen Orden, den der Klarissen, und legte so den Grundstein für die verschiedenen Ordensgemeinschaften der Franziskanerinnen des dritten…

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Die großen Orden – Die Franziskaner

Franziskus von Assisi

Das Niedere suchen, um das Höchste zu finden: Das ist der Weg der Minoritenbrüder-Orden, deren Grundstein Franz von Assisi im 13. Jahrhundert legte, um gemäß dem Evangelium in direkter Nachfolge Christi zu leben. Was so einfach klingt, bedeutet das Schwierigste überhaupt. Den Weg der totalen Umkehr von sich und der bekannten Welt. Die Franziskaner gehen…

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