Über theo

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Foto: United Archives Gmbh / Alamy Stock Foto

Scherz beiseite! Eines der schönsten Gewächse in Gottes Garten, Humor, spielt in der katholischen Kirche keine Rolle. Wie ist das möglich?

Ein Himmelreich für ein Lachen: das mögen schon manche Gläubige gedacht haben, wenn sie Gott zu Diensten waren, wenn sie quälend langen Vorträgen von der Kanzel lauschten, ohne dass ein Funken Freude die Kirchenbank gestreift hätte. Bei ihm nämlich hört der Spaß auf. Bei Gott. Frömmigkeit und Humor stehen einander beinahe feindlich gegenüber. Dabei wäre … weiter lesen

Humor Warum wir ihn auch in Krisenzeiten brauchen

Mehr als Schönschrift Landläufig gilt sie als die Kunst des schönen Schreibens, aber Kalligrafie ist mehr. In der Kulturgeschichte wird sie sichtbar, wo das Abschreiben heiliger Texte als sakrale Handlung erfolgt. Im Christentum bei der Kopie der Bibel oder im Islam, wo die Basmala die häufigste kalligrafischer Form ist. Auch in der chinesischen und japanischen Schriftkultur gilt Kalligrafie als besondere Ausdrucksform. Wie in einem Mikrokosmos zeigt sie das Leben mit der Begrenzung in Raum und Zeit. Johann Maierhofer lehrt Kalligrafie seit 25 Jahren.

Sie sind leidenschaftlicher Kalligraf, machen Ausstellungen und geben Seminare. Wie sind Sie zur Kalligrafie gekommen, wie hat sich Ihre Leidenschaft seitdem entwickelt und welche Rolle spielt es mittlerweile in Ihrem Leben?  Die Kalligrafie war eigentlich immer schon da. Über das Zeichnen, das plastische Gestalten hindurch entwickelte sie sich zu meinem Hauptberuf. Da man die Kalligrafie … weiter lesen
Foto: Laurenz Berges

„Sommer riechen und Ruhe fühlen“ Das Klagen über die Bausünden im 20. Jahrhundert hat dazu geführt, dass viele Menschen „moderne“ Architektur pauschal ablehnen. Doch wie lässt sich das Schöne in der Geschichte der Baukunst definieren? Der Architekt Bernhard Bramlage versucht sich an einer Erklärung.

Im Jahr 2013/2014 begann in der Kunstsammlung Düsseldorfer K21 ein spektakuläres Projekt des argentinischen Künstlers Tomás Saraceno mit dem Titel in orbit. Bis zum Dezember 2023 war in der großen Halle in luftiger Höhe eine begehbare Rauminstallation aus Seilen und Ballons gespannt. Sie wurde für ein Jahrzehnt zum Publikumsmagnet. Jenseits dieser aufregenden Raumskulptur hatte Saraceno … weiter lesen

Das Schöne tut uns wohl Ein Themenheft

Leben mit dem Fremden Eine Spurensuche

Liebe Ein Themenheft

Das Weite suchen Warum Menschen der Realität und dem Alltag entfliehen

Kindheit Ein Themenheft

Mutmacher! Das Licht ist zurück, die Tage werden länger. Bloß bei der Kirche werden die Aussichten immer düsterer, erschreckende Austrittszahlen berichten davon. Doch es gibt sie noch, die Lichtgestalten, die nicht nur unverdrossen im Glauben stehen, sondern sogar eigene Stimmen haben. theo stellt vor: geistliche Frauen und Männer, die die Welt erhellen.

Die Umkehr ist zwingend Ich bin überzeugt: Jetzt ist er da, der „kairos“, den man/ frau ergreifen muss. Jetzt ist die Zeit, um einen neuen Blick auf das, was Kirche ist, zu wagen. Ich träume davon, Kirche neu zu denken – weg von einer hierarchischen hin zu einer diakonischen Kirche. Neu denken, was Sakramentalität und … weiter lesen

Zufall, Fügung, Bestimmung Geschichten vom Leben

Goldene Zeiten oder
ein Heft der Freude

WortReich Kirche und Journalismus
Erzähler und ihre Geschichten
Liebe und ihre Formen
Klerikalismus und die Folgen

Die Nacht und ihre Geheimnisse

PROUNIX

Pax-Bank

Regionalverband Saarbrücken

Fischer HRM

Kloster Arenberg

Heinemann

Kolumba

Lempertz

Erzbistum Köln

Heile Welt Vom Versuch, sie uns zu schaffen

Wortmeldungen theo fragt sechs Frauen und Männer, die eng verbunden sind mit der Sprache: „Was ist für Sie ein großes Wort“?

Ja Mein größtes Wort hat die Kraft, den Lichtschalter im Leben umzulegen: „Ja“. Während der Corona-Pandemie saß ich wochenlang neben meinem Sohn und versuchte mich als Aushilfslehrer und Motivationscoach. Seine Standardantwort auf alle Übungsangebote: „Nein“. Totale Verweigerung. In den Pausen meiner eigenen Verzweiflung spürte ich den Spiegeleffekt: Jahrelang habe ich selbst aus einer Position der … weiter lesen

Bei Anruf Not ! Eine nicht endenwollende Pandemie bedrängt die Welt, die auch ansonsten voller Gefahren steckt. Da ist es gut, ein paar „Freunde im Himmel“ zu wissen. So hießen früher die Heiligen für alle Lebenslagen. Als im 13. und 14. Jahrhundert die Pest in Europa wütete, gewannen die „vierzehn Nothelfer“ ordentlich an Ansehen. Nur einer von ihnen hauchte nicht als Märtyrer sein Leben aus. theo stellt die Herrschaften vor.

Achatius Wenn Sie den Tod fürchten (und wer fürchtet ihn nicht), wenden Sie sich getrost an diesen Heiligen, der wegen seines Glaubens im Jahr 138 gekreuzigt wurde, also ziemlich gut weiß, wie das Sterben sich anfühlt: Zu Lebzeiten war er Soldat, im Himmel hat er sich aufs „nothelfen “ kapriziert – bei Todesängsten, Verfolgung und … weiter lesen

Was ist Ihnen heilig?  

Was ist mir heilig? Ehrlich gesagt: jeder Tag. Mein ganzes Leben. Jeden Tag bin ich dankbar dafür. Wahrhaftig. Heilig bedeutet eigentlich wahrhaftig. Und wahrhaftig ist mir meine Familie heilig. Meine Eltern, mein Sohn. Meine Zeit mit ihnen ist mir heilig. Meine Zeit mit mir allerdings auch. Mir ist die Freiheit, „nein“ sagen zu dürfen, heilig. … weiter lesen

Willkommen bei uns Ein Männerheft

Auf die Plätze! Was aussieht wie die Jury einer neuen Casting-Show, ist in Wahrheit das katholische Dreigestirn der CDU. Jeder der drei Männer würde gern Vorsitzender werden, zwei von ihnen schon deswegen, weil Merkel sie einst abserviert hat. Alle drei stammen aus NRW, alle drei sind Juristen, verheiratet und Väter dreier Kinder.

Einst galt Norbert Röttgen in Berlin als „Muttis Klügster“, bis ihn Mutti 2012 eiskalt vor die Tür setzte. Seine politische Karriere schien am Ende. Dass der Rheinländer jetzt ernsthaft für den CDU-Vorsitz und somit auch für Höheres kandidiert, kommt einer Auferstehung gleich. Davon hat er im Religionsunterricht schon gehört und offensichtlich gut aufgepasst. Seine Gattin … weiter lesen

Brief an meinen Sohn Vor sehr vielen Jahren, irgendwo in Bethlehem, schickte Gott seinen Sohn auf die Welt, so die Weihnachtsgeschichte. Hat Gott seinen Sohn wohl jemals wissen lassen, wie er über ihn denkt? Vier theo-Autoren schreiben es ihren eigenen Söhnen.

Albrecht von Croÿ Mein Alter! Nicht erschrecken, es ist nichts Schlimmes passiert. Würde ich Dir denn dann einen Brief schreiben? Nein, es gäbe eine schnelle Whatsapp oder einen Anruf, auch wenn das Eure Generation ja erst recht erschreckt. Aber staunen kannst Du, ist das doch mein erster Brief, den ich an Dich schreibe und dafür … weiter lesen
Foto: Jurica Koletic / unsplash

Und die Welt wurde neu In welchem Augenblick haben Sie das Leben an sich plötzlich anders gesehen, wahrgenommen? Und was war der Auslöser? Ein Buch, ein Kunstwerk, ein Mensch, ein paar Schuhe? theo befragt elf Autorinnen und Autoren.

Am richtigen Platz Es waren zwei Ereignisse in meinen jungen Jahren: Ich las das Buch Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway. „Der Mensch darf nicht aufgeben. Man kann vernichtet werden, aber man darf nicht aufgeben.“ Diese Sätze gingen mir unter die Haut. Ich bezog sie auf mich und sah die Welt neu. … weiter lesen

Wandel Ein Themenheft

Die Kraft der Verführung

Foto: S. Billie Mandle

Aussöhnung S. Billie Mandle fotografierte Beichtstühle in den USA.

Mit einer Großbildkamera schuf die in Kalifornien lebende Fotografin S. Billie Mandle Bilder, die sichtbare oder erahnte Spuren von Menschen und Gemeinden, von Geschichten aber auch von Dogmen zeigen. Über zehn Jahre fotografierte sie bei spärlichem Licht aus der Perspektive des Beichtenden. Die Aufnahmen verweisen auf die widersprüchlichen Impulse, die diese dunklen Räume charakterisieren und … weiter lesen

Corona Ein Wort, das seine Unschuld verlor Corona war einmal ein Begriff, vor dem man keine Angst haben musste – im Gegenteil. Er stand unter anderem für ein Kultbier, für einen Sonnenkranz, ein Königreich und eine Heilige. Corona war in der griechischen und römischen Antike ein Kranz aus Blumen, Blättern und Zweigen, der als Auszeichnung verliehen und zu kultischen Zwecken getragen wurde. Mediziner haben dem neuartigen Coronavirus den Namen gegeben, weil der Erreger, unter dem Mikroskop betrachtet, eine auffällige Bekränzung aufweist. In heutigen Zeiten übersetzt der Duden „Korona“ mit einer „Gruppe, Ansammlung (jüngerer) Menschen, die gemeinsam etwas unternehmen.“

Corona - die Heilige Ob die heilige Corona aus Damaskus, Alexandria oder Sizilien stammte, ist nicht klar. Auch nicht, unter welchem Kaiser sie ihr Martyrium erlitt. Einig sind die Legenden sich darüber, dass ihr als Attribut nicht, wie vielen Märtyrern, ein einfacher Palmzweig, sondern zwei ganze Palmen zugeordnet sind. Corona starb auf grausige Weise für … weiter lesen

Abwesenheitsnotiz! Warum Gott nicht antwortet

Viel los Viel zu tun Viel besucht Viel verloren

Magie und was sonst noch unerklärlich ist

Vergänglichkeit Was kommt.
Was geht.
Was bleibt.

Sinn finden im Unsinn der Welt

Wundersam: Die Auferstehung
Gottgefällig: Rolf Bauerdicks letztes Buch
Entzaubert: Die erotische Liebe
Überfällig: Der Pflege-Roboter

Mama Ein Themenheft

Einfach Leben Wege aus Überfluss und Überdruss

Frauen + Kirche Katholiken + Protestanten

Form & Anstand Betrachtungen zum Frühlingsbeginn

Es heimatet sehr Annäherung an ein deutsches Gefühl

Eva und ihre Töchter Ein Frauenheft

Alles Schicksal – oder göttliche Fügung?

Wo die Stille wohnt Klostergeschichten

10 Jahre Das Jubiläumsheft

Glorias Credo: Immer heiter,
Gott hilft weiter

Spiritualität und Heilung Ein Themenheft

Das andere Geschlecht Ein Männerheft!

Christen für Tiere Die Theologin Julia Bielecki kämpft für unsere Mitgeschöpfe

Zwillingsgipfel Zwei Leben für einen Glauben

Wir Ein Gefühl stellt sich vor Teil 2 Der Bildhauer Bert Gerresheim im Porträt

Quotenmacher Nora Steen & Anselm Grün

Wir Ein Gefühl stellt sich vor Teil 1

verrückt – oder einfach anders?

Liebe

Die tun was! Geschichten vom engagierten Handeln

Feste feiern Rastzeiten des Lebens

Versöhnung Bei dem Zweiten längst die Erste: Bettina Schausten regiert das zdf-Hauptstadtstudio

Die heilige Zahl 7 Der Sprache dienen: Felicitas Hoppe dichtet, ihr Bruder Ulrich predigt

Vom Glück des Finden

Tod und Trauer

Am Anfang war das Wort

Hingabe Worin Menschen ganz aufgehen

Heilig Auf den Spuren eines großen Wortes

Das verborgene in der Welt

Die Vertreibung aus dem Paradies Die Sehnsucht bleibt

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, „Heilig“, ein Begriff, der sich ins Säkulare zu verflüssigen scheint. Kunst, Tai Chi, Diego Maradona: der Heiligenschein baut sich über allem und jedem auf. Heilig ist ein beliebtes Wort, das unserem profanen Alltag Zauber, Tiefe und Rätselhaftigkeit verleiht. Nur in der Kirche folgt das Heilige einer nennenswerten Dramatik: Heilige Schrift, Heiliger … weiter lesen

Weil wir lieben! Ein Frauenheft