Liebe Leserinnen und Leser,

Brigitte Haerte. Redaktionsleitung theo MagazinLiebe Leserinnen und Leser,

im März 2007 erschien die erste theo-Ausgabe, damals noch unter Mitwirkung von Pater Antonin O.P., der dieses Jubiläum leider nicht mehr erlebt. Der damalige Düsseldorfer Stadtdechant Rolf Steinhäuser, heute Weihbischof in Köln, begleitete die »Unternehmung theo« wohlwollend, wahrscheinlich rechnete er, wie wir auch, nicht ernsthaft damit, dass das Heft noch einen weiteren Frühling übersteht. Doch es sollte anders kommen: Gemeinsam mit vielen Unterstützern, die helfen wollen, unser kulturelles und religiöses Erbe zu bewahren und es gleichzeitig in die Spätmoderne zu retten, können wir jetzt auf zehn Jahre theo zurückblicken. Da waren Spender, treue Anzeigenkunden, Paten und Abonnenten, da waren Mitarbeiter, die für wenig Geld am Magazin mitgearbeitet haben.
Und weil ja in der katholischen Welt Frauen immer ein bisschen hinten anstehen, möchte ich besonders zwei Frauen danken: Unserer Gestalterin Claudia Ott, die mit ihrem strengen Auge theo ein unverwechselbares Gesicht verliehen hat und weiterhin verleiht und somit maßgeblich am Erfolg von theo teilhat. Und meiner Mitgesellschafterin Maria Fischer, die 2013 mit ihrem Engagement für theo die Wende einläutete. Das in den letzten Jahren stetig gewachsene Kuratorium geht auf ihre guten Kontakte im katholischen Kosmos zurück. Beide Frauen stehen stellvertretend für alle anderen »Lebensretter«, denen ich heute herzlich »Danke« sage.
theo ist, wie der Name vielleicht vermuten ließe, kein theologisches, sondern ein journalistisches Magazin, das die Vielfältigkeit des katholischen Glaubens kommuniziert. Es wendet sich auch an Suchende, an Rückkehrer und auch Nichtgläubige, die die besondere Spiritualität des Katholischen über Geist und Poesie wiederentdecken. Und so soll theo bleiben, so starten wir voll Zuversicht in das Jahr 2017, mit neuen Gesellschaftern und frischem Schwung. Unser Jubiläum begehen wir gemeinsam mit anderen Menschen und Ereignissen aus der Welt des Glaubens. Doch wo Licht ist, ist Schatten bekanntlich nicht weit: Bei aller Freude haben wir auch Trauriges zu vermelden: Am 9. Januar starb unser langjähriger Autor und Freund Uwe Kopf in Hamburg. Einen Nachruf finden Sie auf Seite 63.
Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir viel Freude bei der Lektüre, genießen Sie den heraufziehenden Frühling!

Ihre

Brigitte Haertel und das theo-Team

 

Fotos rechte Spalte: (c) Titel Shelby Deeter.

 

Printausgabe:
Bestellen Sie jetzt Ihr persönliches theo-Exemplar hier!


Onlineleseproben Ausgabe 01/2017:

  1. Editorial 01/2017. Von Brigitte Haertel.
  2. Heller Stern. Geleitwort von Prälat Dr. Norbert Feldhoff
  3. Gott zum Gruße, Bruder Mönch! 500 Jahre Reformation. Von Prinz  Albrecht von Croy