Willkommen theo, Ausgabe 1-2020

Viel los
Kölner Karneval
Viel zu tun
Christoph Kuckelkorn
Viel besucht
Oberammergau 2020
Viel verloren
Katholische Kirche

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ihnen vorliegende Ausgabe hat diesmal kein Schwerpunktthema zu bieten, sondern orientiert sich an der Jahreszeit und an aktuell anstehenden Ereignissen:

Das heißt: Karneval, die Fastenzeit, dann durch die Passionszeit geht es schnurstracks auf Ostern zu. Durch ihre eigene Leidenszeit geht die katholische Kirche, immer neue Enthüllungen, immer mehr Austrittszahlen und halbgare Rettungsversuche wie der sogenannte „Synodale Weg“, der nichts Verbindliches verheißt, lassen sie mehr und mehr an Glaubwürdigkeit verlieren. Wir von theo sind nach wie vor um unabhängigen Journalismus bemüht, doch es ist auch unsere Kirche, die da zunehmend in die Bedeutungslosigkeit rutscht. Wie Kirche in Zukunft überhaupt wieder Verantwortung tragen kann, darüber hat theo-Gastautor Christian Schüle sich Gedanken gemacht und einen Forderungskatalog aufgestellt, in dem vor allem Frauen eine Rolle spielen.

Paradoxerweise ist aus dieser Ausgabe – von uns unbeabsichtigt – beinahe ein Männerheft geworden. Die großen Themen behandeln allesamt Männergeschichten:

  • Christoph Kuckelkorn, einer der bedeutendsten Bestatter des Landes und gleichzeitig Präsident des Festkomitee Kölner Karneval spricht über tiefe Trauer ebenso wie über ausgelassenes Feiern.
  • theo-Autor Sven Schlebes untersucht in einer neuen Serie die Verletzlichkeit des Mannes.
  • Eben Alexander, ein bedeutender Neurochirurg aus den USA, lag sieben Tage im Koma, bevor er wieder aufwachte und heute ist er überzeugt, im Jenseits gewesen zu sein.
  • Jon Fosse, ein norwegischer Schriftsteller, der zum Katholizismus konvertierte, hat ein extremes Buch geschrieben über Gott, seine Heimat und seine Suche.
  • Und theo-Autorin Brigitte Schmitz-Kunkel war in Oberammergau, wo im Mai die Passionsspiele beginnen. Sie hat sich mit dem Intendanten Christian Stückl unterhalten.

Diese Themen und noch einige mehr haben sich ergeben.
Auf eine Gender-Quote haben wir bewusst verzichtet – es wird weitere theo-Ausgaben geben, in denen wieder mehr Frauen das Wort haben.

Wir hoffen, dass Sie die Ausgabe genießen, und wünschen Ihnen einen guten Start sowohl in die närrische als auch in die Fastenzeit.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 01/2020 von theo. Katholisches Magazin auch gern den Essay von theo-Autor Albrecht von Croÿ: Demut. Diene und herrsche! Von der wahren Demut in Zeiten des aggressiven Diskurses.

Brigitte Haertel. Redaktionsleitung theo Magazin
Ihre
Brigitte Haertel und das theo-Team

 

 

 

© Foto rechte Spalte:
(Titelfoto): Annie Spratt, unsplash

 

Printausgabe:
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