Editorial 01|2012

Brigitte Haertel. Chefredakteurin theo

Brigitte Haertel. Chefredakteurin Theo

 

Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder haben Sie uns darauf angesprochen, theo öfter als vier Mal im Jahr herauszubringen. Mit Beginn des Jahres 2012 sind wir Ihrem Wunsch nachgekommen und haben die Erscheinungsfrequenz auf sechs Mal jährlich erhöht. Einige Abonennten, jene Leser, die theo ganz besonders verbunden sind, reagierten befremdet, hat doch der Abopreis sich nicht unwesentlich erhöht. Als kleine »Wiedergutmachung« bieten wir jedem unserer Abonennten an: Nennen Sie uns einen Freund/Bekannten/Familienangehörigen Ihrer Wahl, wir werden ihm/ihr kostenlos ein theo-Freundschaftsexemplar zukommen lassen.

Vor allem aber möchten wir Ihnen unseren neuen theologischen Mitarbeiter vorstellen. Georg Maria Roers ist seit 25 Jahren Jesuit. Er studierte Katholische Theologie, außerdem Philosophie und Kunstwissenschaft. Er arbeitete als Redakteur für die Zeitschrift Geist und Leben (Köln) und war bis 2011 für 10 Jahre als Künstlerseelsorger der Erzdiözese München und Freising tätig. Er ist ein Freund der Künstler und selbst ein Dichter. Seine aktuellen Bücher sind Bildrauschen (2. Auflage) und Wo sind wir auf der Strecke geblieben. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Pater G. M.Roers SJ.

Ansonsten marschieren wir, liegt die närrische Zeit einmal hinter uns, wieder schnurstracks zu auf die Fastenzeit, jene Wochen, die nicht nur Entschlackung für Körper und Seele mit sich bringen, sondern eine innere Vorbereitung
auf Ostern. Rechtzeitig zum Fest der Feste der Christenheit wird Ihnen eine neue theo-Ausgabe vorliegen. Sie soll Ihnen Geschmack machen auf das, was kommt. »Wer keine Musik kennt, meint vielleicht, ohne sie entbehre er nichts. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, der kann ohne sie nicht mehr leben. Der Glaube an das ewige Leben verdirbt nicht den Geschmack am Leben, sondern kräftigt ihn. Christen verachten nicht das, was ist. Aber ihre Sehnsucht, ihre Lust am Leben greifen weit darüber hinaus, sie wittern mit allen Sinnen die Signale des ewigen Lebens. Es gibt Momente des Glücks, deren Wahrheit liegt darin, ein Präludium zu sein für das ewige Leben. Das ist intoniert, mitten in
unserem Leben.« Dies ist der letzte Satz im ersten Buch von Franz Kamphaus als Altbischof. Es heißt: Die Welt zusammenhalten. Reden gegen den Strom (2008). Schon seit 5 Jahren tun wir das. Solange gibt es theo nämlich schon. Sie alle sorgen dafür, dass es theo gibt.

Danke! Eine gute Zeit und viel  Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen

Ihre Brigitte Haertel
Chefredakteurin

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